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	<title>Wohnen Deutschland und Ukraine &#187; Bauen und Wohnen/Строительство</title>
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	<description>Жизнь в Германии и на Украине</description>
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		<title>Die Tauwasserbildung und die Durchfeuchtung der Bauteile bei &#228;lteren massiven  Geb&#228;uden Teil 1</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:20:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die k&#252;nftigen Bauaktivit&#228;ten verlagern sich immer mehr in den Bereich der Modernisierung und Erhaltung der vorhandenen Bausubstanz. Daher wird bei diesem Beitrag bei der Betrachtung der Feuchtigkeitsproblematik der Schwerpunkt auf &#228;lter Geb&#228;ude mit Ziegelmauerwerk gesetzt.  Im Verlauf ihrer Standzeit traten unterschiedliche Feuchteeinfl&#252;sse auf. Die dabei auftretenden Feuchtigkeitstransportprozesse, wie die Wasserdampfdiffusion oder kapillare Wasserleitung werden durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die k&#252;nftigen Bauaktivit&#228;ten verlagern sich immer mehr in den Bereich der Modernisierung und Erhaltung der vorhandenen Bausubstanz. Daher wird bei diesem Beitrag bei der Betrachtung der Feuchtigkeitsproblematik der Schwerpunkt auf &#228;lter Geb&#228;ude mit Ziegelmauerwerk gesetzt.  Im Verlauf ihrer Standzeit traten unterschiedliche Feuchteeinfl&#252;sse auf. Die dabei auftretenden Feuchtigkeitstransportprozesse, wie die Wasserdampfdiffusion oder kapillare Wasserleitung werden durch den Feuchtegrad, die Feuchteverteilung in der jeweiligen Baustoffstruktur, dem Sorptionsverhalten sowie von den Schichtgrenzen innerhalb der massiven Konstruktion bestimmt.<br />
In allen kapillarpor&#246;sen Bauwerksteilen stellt sich allm&#228;hlich ein praktischer und rechnerischer Feuchtegehalt als Durchschnittswert ein. Ma&#223;gebend sind die klimatischen Gegebenheiten und die Zellstruktur des Stoffes. Zu den Feuchtigkeitstransportprozessen im Mauerwerk und ihre Speicherung in den unterschiedlichen Baustoffstrukturen gibt es zahlreiche Publikationen, die sowohl Untersuchungen aber auch Berechnungsmethoden des gekoppelten W&#228;rme- und Feuchtetransportes in den Bauteilen zum Inhalt haben.[1, 2, 3, 4, 5] Bei der gespeicherten Feuchtigkeit in einer Au&#223;enwand handelt es sich um einen st&#228;ndig ver&#228;nderlichen Prozess. Es ist daher schwierig, den durchschnittlichen Feuchtegehalt anzugeben. Die au&#223;enklimatischen Bedingungen, wie Standort an der K&#252;ste oder im Binnenland, die Beanspruchung durch Schlagregen sowie die Jahreszeit wirken hier entscheidend ein,  sodass bei gleichem Mauerwerk eines Geb&#228;udes je Ausrichtung vollkommen unterschiedliche Feuchteverteilungen vorliegen k&#246;nnen und sich so zus&#228;tzlich auf das W&#228;rmeverhalten des Geb&#228;udes auswirken.<br />
Trifft ein Wasser-Dampf-Gemisch (Luft) auf eine weniger warme Bauteiloberfl&#228;che auf und die Taupunkttemperatur der Luft wird unterschritten, so bildet sich auf einer glatten Oberfl&#228;che ein d&#252;nner Feuchtigkeitsfilm oder Wassertropfen. Da sich w&#228;hrend der Standzeit der Geb&#228;ude st&#228;ndig die Nutzung &#228;ndert, sollte die Innenscheibe der Fenster als k&#252;hlste Fl&#228;che erhalten werden. [6] Hier kann sich sichtbar Kondensat ansammeln, ohne gr&#246;&#223;ere Sch&#228;den zu verursachen. Gerade dieser wichtige Gesichtspunkt wird bei der Sanierung der &#228;lteren Geb&#228;ude nicht beachtet. Durch den Austausch der Kastenfenster durch Isolierverglasung mit einem U-Wert 1,3 W/m²K und besser verlagert sich die k&#252;hlste Oberfl&#228;che in die Innenecken und &#252;ber den Fu&#223;boden der Au&#223;enw&#228;nde, siehe Beispiel Bild 2.<br />
Eigene Messungen der Oberfl&#228;chentemperaturen an verschiedenen Au&#223;enw&#228;nden zeigen, dass die Temperatur &#252;ber dem Fu&#223;boden circa 3 K niedriger als 1 m h&#246;her ist. Grundlage f&#252;r die Bewertung einer Konstruktion sind daher die Temperaturen im Wandwinkel und des Wandabschnitts &#252;ber den Fu&#223;boden. Diese punktuelle Au&#223;enwandecke wird durch einen W&#228;rmedurchgangskoeffizienten Χ charakterisiert. Zur Ermittlung des Χ-Wertes ist eine 3-D-Berechnung des zu beurteilenden Anschlusses sowie eine 2-D-Berechnung f&#252;r die linearen W&#228;rmebr&#252;cken der Bauteilfl&#228;chen, die sich dreidimensional treffen erforderlich. Ebenso wie der Ψ-Wert (linearer W&#228;rmedurchgangskoeffizient), welcher den zus&#228;tzlichen W&#228;rmestrom im Bereich einer W&#228;rmebr&#252;cke im Vergleich zum ungest&#246;rten Bauteil angibt, besitzt diese Gr&#246;&#223;e nicht immer Aussagekraft. [7] Die Berechnungen dienen dem w&#228;rmetechnischen Nachweis, um zus&#228;tzliche Verluste an Au&#223;enwandwinkeln zu erfassen.<br />
[8, 9, 10]</p>
<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-69" title="keller1" src="http://www.ua-de.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/keller1-300x142.gif" alt="keller1" width="300" height="142" /> Bild 1: Die Feuchtigkeit aus dem Keller und<br />
die k&#252;hle Oberfl&#228;che des Holzfu&#223;bodens<br />
f&#252;hren zur Feuchteerh&#246;hung der Dielung.</em></p>
<p>L&#228;nger anhaltende Tauwasserniederschl&#228;ge k&#246;nnen zu Feuchtesch&#228;den f&#252;hren, die einmal zur Herausl&#246;sung gebundener Salze in den Baustoffen f&#252;hren, aber auch eine Schimmelpilzbildung verursachen und g&#252;nstige Wachstumsbedingungen f&#252;r Holz zerst&#246;rende Pilze und Insekten bieten.<br />
Besonders betroffen sind hier Lagerh&#246;lzer und die Dielung &#252;ber einer Kappe im Erdgeschoss (siehe Bild 1), die Balkenk&#246;pfe im Au&#223;enmauerwerk und Fachwerkkonstruktionen. Wobei f&#252;r eine biologische Sch&#228;digung langfristig bereits niedrigere Feuchten im Mauerwerk ausreichen.<br />
Es tritt aber auch Tauwasser an Baustoffen mit au&#223;erordentlich gro&#223;em W&#228;rmespeicherverm&#246;gen auf, wie zum Beispiel bei Schwerbeton. Das liegt in diesem Fall nicht an der fehlenden W&#228;rmed&#228;mmeigenschaft, sondern an einen gro&#223;en W&#228;rmeeindringkoeffizienten b und die gegl&#228;ttete Betonoberfl&#228;che nimmt keine Feuchtigkeit auf. In diesem Fall ist eine diffusionsoffene Beschichtung anzubringen,  zum Beispiel eine Raufasertapete oder Kork. Diffusionsdichte Beschichtungen, wie zum Beispiel Styroporplatten f&#252;r die Zimmerdecken, verst&#228;rken diesen Effekt, sodass dann zwischen den Fugen der Platten eine starke Tauwasserbildung entsteht und durch eine Schimmelpilzbildung gekennzeichnet wird.<br />
Der Feuchteschutz nach DIN 4108-07 ist darauf gerichtet, Sch&#228;den an Bauteilen zu vermeiden sowie einer Beeintr&#228;chtigung des W&#228;rmeschutzes entgegenzuwirken. Dazu ist</p>
<p>· die Tauwassermenge im Bauteilinneren zu begrenzt,<br />
· eine kritische Oberfl&#228;chenfeuchte und<br />
· das Eindringen von Schlagregen zu vermeiden.</p>
<p>Befindet sich Wasser an der Bauteiloberfl&#228;che, so kann dieses durch den jeweiligen Baustoff kapillar oder auch durch Diffusion aufgenommen werden. Dabei wird die Richtung der Diffusion von dem Konzentrationsgef&#228;lle der absoluten Luftfeuchte bestimmt. Sie ist nicht abh&#228;ngig von der Richtung des W&#228;rmestroms, sie kann dieser entgegengesetzt gerichtet sein. Der W&#228;rmestrom folgt dem Temperaturgef&#228;lle und der Dampfdruck dem Dampfdruckgef&#228;lle. Im Winter ist die absolute Feuchtigkeit der kalten Au&#223;enluft geringer, daher sind der W&#228;rme- und der Dampfstrom nach au&#223;en<br />
gerichtet.[10, 11] &#8220;In Baustoffen mit freiem Wasser in den Poren kann dabei der<br />
Wasserdampfdiffusionsstrom ins Freie erheblich gr&#246;&#223;er sein als die pro Zeiteinheit an der Innenwandoberfl&#228;che absorbierten Wassermengen.&#8221; Der Wasserdampfdiffusionsprozess entzieht so den Schimmelpilzen das f&#252;r das Wachstum erforderliche freie Wasser. &#8220;Die publizierten Ergebnisse der Laboruntersuchungen widerlegen nicht die Annahme, dass Schimmelpilzbildung auf der raumseitigen Oberfl&#228;che der Au&#223;enbauteile von Wohnungen in erster Linie von Tauwasserniedersch&#228;den herr&#252;hrt. Ob Wasser aus einem Sorptionsvorgang f&#252;r das Wachstum von Schimmelpilzen auf Bauteiloberfl&#228;chen verantwortlich sein kann, ist ungekl&#228;rt.&#8221; Es gibt bisher keine Angaben, ob sich die Laborergebnisse auf die realen Verh&#228;ltnisse in Wohnungen &#252;bertragen lassen. [12] Ein Beispiel stellt das Bild 2 dar, wo eine Tauwasser- und Schimmelpilzbildung im Wandeck auf der Raufasertapete erfolgte. Hier liegt nicht nur eine niedrige Oberfl&#228;chentemperatur vor, sondern<br />
der Wassertransportprozess wird durch die Dispersionsfarbe auf der Tapete und eventuell auch durch die Farbbeschichtung auf der Au&#223;enseite behindert. Die Feuchteerh&#246;hung erfolgt aber auch am Auflager des Streichbalkens der Holzbalkendecke, die meist eine h&#246;heren Sch&#228;digung durch Holz zerst&#246;rende Insekten oder Pilze haben.</p>
<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-68" title="ecke1" src="http://www.ua-de.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/ecke1-231x300.jpg" alt="ecke1" width="231" height="300" /> Bild 2: Schimmelpilzbildung als Folge einer Tauwasserbildung an<br />
einer Geb&#228;udeau&#223;enecke. Raumlufttemperatur 17,6°C bei einer<br />
relativen Luftfeuchte von 53 %.</em></p>
<p>Bereits die DIN 4108-5 (1981) lies im Punkt 11.2.4. als Alternative zum Glaser-Verfahren das  Berechnungsverfahren mit Monatsmittelwerten nach JENISCH zu. Dieses Verfahren wurde  weiterentwickelt und ist in der DIN EN ISO 13788 (2001) aufgenommen und gilt als teilweiser Ersatz f&#252;r  die DIN 4108-3 (2001). Es gelten die gleichen Gesetzm&#228;&#223;igkeiten der Dampfdiffusion. Es wird mit  Monatsmittelwerten gerechnet und eine Feuchtebilanz f&#252;r einen Jahreszyklus aufgestellt. Mit dieser  Berechnung treten innerhalb mehrschichtiger Au&#223;enwandkonstruktionen beheizter Geb&#228;ude geringere  Tauwassermengen auf. [13] Diese g&#252;nstigeren bauphysikalischen Werte in Bezug der rechnerischen  Tauwasserbildung und der Verdunstungsmenge resultieren aus dem gegenw&#228;rtigen etwas h&#246;heren  Jahrestemperaturverlauf. Es ist jedoch zu beachten, dass ein Geb&#228;ude nicht nur 20 Jahre steht, sondern  mehrere Jahrhunderte alt werden kann. Vergleicht man nur die letzten 150 Jahre, so werden gr&#246;&#223;ere  Differenzen der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich. [14] Nach Abklingen der gegenw&#228;rtigen  h&#246;heren Sonnenaktivit&#228;ten [15, 16, 17] k&#246;nnen durchaus in den n&#228;chsten Jahren wieder niedrigere  Jahrestemperaturen vorliegen. Konstruktionen, die unter heutigen durchschnittlichen  Jahrestemperaturen tauwasserfrei berechnet werden, k&#246;nnen dann versagen. Eine Berechnung und bauseitige Umsetzung auf der Grundlage der gegenw&#228;rtigen Erh&#246;hung der Jahrestemperatur ist daher als sehr bedenklich zu werten. Theoretisch berechnete wasserfreie Konstruktionen m&#252;ssen daher nicht &#252;ber den gesamten Lebenszyklus eines Geb&#228;udes gelten.<br />
Die Auswertung eigner Untersuchungen &#228;lterer Mehrfamilienh&#228;user, vorwiegend aus der Gr&#252;nderzeit, zeigen bei 4477 Deckenbalkenk&#246;pfen einen durchschnittlichen Sch&#228;digungsgrad von 23,8 % durch Holz zerst&#246;rende Insekten und Pilze. Dabei wurden sehr unterschiedliche Sch&#228;digungsgrade festgestellt, die im Zusammenhang mit der Feuchte im Wandquerschnitt standen. Die Auswertung erfolgte nach Himmelsrichtung und der St&#228;rke der Au&#223;enwand. In den unteren Etagen liegt die h&#246;chste Sch&#228;digung vor. Damit kann die bisherige Auffassung, dass die Balkenk&#246;pfe im schmaleren Mauerwerk<br />
eine gr&#246;&#223;ere Sch&#228;digung haben, nicht best&#228;tigt werden. Die Auswertung zeigt, dass bereits eine geringe Erh&#246;hung der Holzfeuchte von 1,4 % durchschnittlich die Sch&#228;digung an den Balkenk&#246;pfen um 4 % auf 25 % ansteigt. Das entspricht einem Anstieg der relativen Luftfeuchte von 7 %. Ebenso liegt eine Sch&#228;digung der tragenden Holzkonstruktion auf der s&#252;dlichen Fassade niedriger und betr&#228;gt<br />
circa 60 % gegen&#252;ber den auf der Nordseite. Durch Anobien wurden auf der s&#252;dlichen Fassade 131 und auf der n&#246;rdlichen Fassade 212 Deckenbalken gesch&#228;digt. Damit wird der positive Einfluss auf die Trocknung des Mauerwerkes und der Balkenk&#246;pfe durch die Solarstrahlung deutlich. Die Fassaden hatten mehrheitlich noch den urspr&#252;nglichen hydraulischen Kalkau&#223;enputz oder eine Klinkerfassade. Aber auch bei der Klinkerfassade konnte eine deutlich h&#246;here Sch&#228;digung festgestellt werden, die etwa um 50 % h&#246;her als bei einer verputzten Fassade ist. Um die m&#246;gliche Sch&#228;digung an den Balkenk&#246;pfen zu vermeiden, muss somit ein diffusionsoffener Schichtaufbau der Au&#223;enwand vorliegen.<br />
Die Larven der Holz zerst&#246;renden Insekten, zum Beispiel Anobium punctatum, haben noch Fra&#223;aktivit&#228;ten bei einer Holzfeuchte von 8 bis 10 %, die eng an die Temperatur gekoppelt sind. Bei niedrigen Temperaturen liegt keine beziehungsweise geringe Fra&#223;aktivit&#228;t durch Anobien vor. Bei einem nacht&#228;glich angebrachten W&#228;rmeverbundsystem werden g&#252;nstigere Lebensbedingungen f&#252;r Holz zerst&#246;rende Insekten geboten. Durch die zus&#228;tzlichen Grenzschichten oder gar Sperrschichten kommt es zur geringen Erh&#246;hung der durchschnittlichen Feuchte im Wandquerschnitt. Die durchschnittliche Temperatur wird erh&#246;ht und damit g&#252;nstigere Temperaturbereiche f&#252;r das Wachstum der Insekten &#252;ber das gesamte Jahr geboten. Ebenso wird der positive Trocknungseffekt durch die Solarstrahlung vollst&#228;ndig unterbunden. Bei einer nachtr&#228;glichen energetischen Sanierung von Geb&#228;uden mit tragenden Holzkonstruktionen sind die feuchtetechnischen Ver&#228;nderungen zu ber&#252;cksichtigen.<br />
Eine zul&#228;ssige Feuchteerh&#246;hung im Wandquerschnitt, wie sie in der DIN 4108 als Bedingung genannt wird, ist f&#252;r ein &#228;lteres Mehrfamilienhaus mit Holzbalkendecken nicht tolerierbar und widerspricht den Regeln der Baukunst.<br />
Der Sch&#228;digungsgrad an den Holzbalkenk&#246;pfen im Au&#223;enmauerwerk h&#228;ngt stark von der Feuchte im Wandquerschnitt ab. Die Normen gehen von der Annahme konstanter Stoffeigenschaften, einer abgetrockneten Einbaufeuchte sowie von einer Feuchtigkeitseinwirkung &#252;ber das Innen- und Au&#223;enklima aus. &#8220;Rechenwerte der W&#228;rmeleitzahl in DIN 1048 Teil 4 ber&#252;cksichtigen durchschnittliche Ausgleichfeuchten.&#8221;[6]<br />
Thermische und hygrische Simulationsrechnungen zur Ermittlung der Feuchteverteilung in Bauteilen unter nat&#252;rlichen Randbedingungen auf der Grundlage des Glaserverfahrens sind kritisch zu bewerten. In einem Untersuchungsbericht warnt HAUSER mit folgendem Hinweis &#8220;Der in Ansatz gebrachte Wassertransport in den Bauteilen ber&#252;cksichtigt allein die Wasserbewegung infolge von Diffusion.<br />
Andere Transportph&#228;nomene, die wie die Kapillarleitung den Feuchtetransport dominieren k&#246;nnen, bleiben unber&#252;cksichtigt. Auch die von den Materialeigenschaften abh&#228;ngige Wasserspeicherf&#228;higkeit wird nicht in Ansatz gebracht. Deshalb ist es mit dem Nachweisverfahren nicht m&#246;glich, R&#252;ckschl&#252;sse auf die sich in Bauteilen ansammelnde Wassermenge zu ziehen und realistische Wassergehalte zu ermitteln.&#8221;[18] EICHLER/ARNDT schrieben hierzu &#8220;Enth&#228;lt die berechnete Konstruktion Schichten aus Ziegeln, Gips, M&#246;rtelputz, Leichtbeton, Holzbeton, Holz oder andere feuchteleitf&#228;higen Stoffen, so k&#246;nnen kapillare Wassertransporte eine negative Feuchtebilanz in das Gegenteil verkehren, unter ung&#252;nstigen Radbedingungen aber auch noch kritischer machen&#8230; Wasserbewegungen entziehen sich jedoch einer Berechnung, man kann nur ihre Tendenz zu erkennen suchen und ihre Auswirkung absch&#228;tzen.&#8221;[10]<br />
Mit den Berechnungsverfahren f&#252;r W&#228;rme- und Feuchtetransportprozesse k&#246;nnen gegenw&#228;rtig keine ausreichenden R&#252;ckschl&#252;sse auf realistische Wassergehalte im Wandquerschnitt gezogen werden, die Schlussfolgerungen auf eine h&#246;here Gef&#228;hrdung der Balkenk&#246;pfe durch Holz zerst&#246;rende Insekten als Folge einer Tauwasserbildung zu lassen.</p>
<p>Prof. RNDr. Jaroslav Římal Dr.Sc. und Dipl.-Ing.oec., Ing. Peter Rauch</p>
<p>Literatur:<br />
<em>[1] Kie&#223;l, Kurt; Kapillare und dampff&#246;rmiger Feuchtetransport in mehrschichtigen Bauteilen.<br />
Rechnerische Erfassung und bauphysikalische Anwendung, Dissertation, Universit&#228;t<br />
Gesamthochschule Essen 1983<br />
[2] H&#228;upl, Peter; Stopp, Horst; Feuchtetransport in Baustoffen und Bauwerksteilen Dissertation, Technische Universit&#228;t Dresden 1987<br />
[3] Pedersen, C.R.; Combined heat and moisture transfer in building construction, Dissertation Technische Universit&#228;t D&#228;nemark, Lyngby 1998<br />
[4] K&#252;nzel, Hartwig M.; Verfahren zur ein- und zweidimensionalen Berechnung des gekoppelten W&#228;rme- und Feuchtetransport in Bauteilen mit einfachen Kennwerten, Dissertation 1994 , Universit&#228;t Stuttgart<br />
[5] Bednar, T.; Beurteilung des feuchte- und w&#228;rmetechnischen Verhaltens von Bauteilen und Geb&#228;uden –Weiterentwicklung der Me&#223;- und Rechenverfahren, Dissertation 2000, Technische Universit&#228;t Wien<br />
[6] Mehlhorn, Gerhard; Der Ingenieurbau, Grundwissen, Bauphysik Brandschutz 1996 Berlin Ernst &amp; Sohn, S. 46, 57, 78, 85, 90, 91<br />
[7] Willems, Wolfgang; Schild, Kai; W&#228;rmebr&#252;cke: Berechnung – Bilanzierung –Vermeidung S.488-490 in: Bauphysik Kalender 2007, Ernst &amp; Sohn<br />
[8] Jaroslav Římal, Marcus Hermes; Die energiesparende Geb&#228;udeh&#252;lle, GFF 12/2006, S. 28ff<br />
[9] K&#246;nigwinter, Peters; W&#228;rmebr&#252;cken im Mauerwerksbau beachten, Baumarkt 10/99 S. 10-15<br />
[10] Eichler, Friedrich; Arndt, Horst; Bautechnischer W&#228;rme- und Feuchtigkeitsschutz 1989,Bauverlag Berlin S. 92-102, 223<br />
[11] Arendt, Claus; Seele, J&#246;rg; Feuchte und Salze in Geb&#228;ude, Verlagsanstalt Alexander Koch; 2000, S. 12-16, 51<br />
[12] Jenisch, Richard; Stohrer, Martin; Tauwassersch&#228;den 2. Aufl. 2001, Fraunhofer IRB-Verlag, S. 26-27<br />
[13] Weise, Manfred; ‚Bauphysik und Klimawandel’; &#196;nderungen im Holzschutz, Vortrag auf der 14. Quedlinburger Holzbautagung 27.-28.3.2008, S. 6-9<br />
[14] Artur B. Robinson; Noha E. Robinson, Willie, Soon; Environmental Effects of Increased Atmospheric Carbon Dioxide, Journal of American Physicians and Surgeons (2007)12, 79-90<br />
[15] Chabibullo Abdussamatow; Mars gibt Hinweise auf k&#252;nftige Kaltzeit auf der Erde, Russische Informations- und Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI 10. Oktober 2007</p>
<p>http://de.rian.ru/science/20071010/83356266.html</p>
<p>[16] Usoskin, Ilya G. , S. K. Solanki, M. Sch&#252;ssler, K. Mursula, K. Alanko (2003) A Millenium Scale Sunspot Reconstruction: Evidence For an Unusually Active Sun Since the 1940’s.- Phys.Rev.Lett. 91 (2003) 211101<br />
[17] Lassen, K. Solar Activity and Climate &#8211; Long-term Variations in Solar Activity and their Apparent Effect on the Earth&#8217;s Climate.- Danish Meteorological Institute, Solar-Terrestrial Physics Division, Lyngbyvej,100, DK-2100 Copenhagen (2), Denmark.<br />
[18] Hauser, Gerd: Forschungsvorhaben „Auswirkungen der neuen europ&#228;ischen Norm EN ISO 13788 &#8220;Raumseitige Oberfl&#228;chentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberfl&#228;chenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren“ auf Konstruktion und Holzschutz von Au&#223;enbauteilen in Holzbauart&#8221;, Ingenieurb&#252;ro</em></p>
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		<title>Ошибка при дополнительной теплоизоляции в жилом доме</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 21:26:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Дополнительная теплоизоляция на массивной стенной конструкции должна предотвращать быстрое охлаждение фасада. Это увеличит значение термическое сопротивление R. При дополнительной теплоизоляции не действуют положительные качества солнечного тепла и конвекции (ветер). Оба качества заботятся о постоянном высушивании наружной стены. Дополнительно, происходит использование солнечного излучения, которое, сохраняется в массивной конструкции. Ветер заботится о хорошем высушивании поверхностей фасада. Однако [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Дополнительная теплоизоляция на массивной стенной конструкции должна предотвращать быстрое охлаждение фасада. Это увеличит значение термическое сопротивление R. При дополнительной теплоизоляции не действуют положительные качества солнечного тепла и конвекции (ветер). Оба качества заботятся о постоянном высушивании наружной стены. Дополнительно, происходит использование солнечного излучения, которое, сохраняется в массивной конструкции. Ветер заботится о хорошем высушивании поверхностей фасада. Однако имеется недостаток для стоящих зданий. При сильном ветре зимой доходит до сильного охлаждения температуры в поверхности. Смотрите <a href="http://www.ib-rauch­.de/konstruktion/fas­ad-isolation.html">www.ib-rauch­.de/konstruktion/fas­ad-isolation.html</a><br />
<div id="attachment_25" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://sydora.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/daemmung-kiew.jpg" alt="St&#252;ckweise Au&#223;end&#228;mmung" title="daemmung-kiew" width="400" height="278" class="size-full wp-image-25" /><p class="wp-caption-text">St&#252;ckweise Au&#223;end&#228;mmung</p></div></p>
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		<title>Was beinhaltet die Baubiologie?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 21:09:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach Brockhaus untersucht die Baubiologie die tierischen und pflanzlichen Sch&#228;dlinge von Baustoffen (zum Beispiel Anobien, Hausschwamm, Schimmelpilze und Anderes), entwickelt Schutzma&#223;nahmen und Mittel zur Bek&#228;mpfung und untersucht auch den (sch&#228;digenden) pflanzlichen Bewuchs an Betonoberfl&#228;chen.
Andere Auslegungen beinhalten das Ziel eines &#8220;Gesunden Bauen und Wohnens&#8221;. Die ganzheitliche Betrachtung physiologischer, psychologischer, technischer und bauphysikalischer Zusammenh&#228;nge dient dazu, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Brockhaus untersucht die Baubiologie die tierischen und pflanzlichen Sch&#228;dlinge von Baustoffen (zum Beispiel Anobien, <a href="http://www.ib-rauch.de/Beratung/hausschw.html">Hausschwamm</a>, <a href="http://www.ib-rauch.de/Beratung/schimpi.html">Schimmelpilze</a> und Anderes), entwickelt Schutzma&#223;nahmen und Mittel zur Bek&#228;mpfung und untersucht auch den (sch&#228;digenden) pflanzlichen Bewuchs an Betonoberfl&#228;chen.</p>
<p>Andere Auslegungen beinhalten das Ziel eines &#8220;Gesunden Bauen und Wohnens&#8221;. Die ganzheitliche Betrachtung physiologischer, psychologischer, technischer und bauphysikalischer Zusammenh&#228;nge dient dazu, die Wechselwirkung zwischen Lebewesen und Bauwerken zu verstehen. Die Einflussnahme geht aber viel weiter und sollte auch Erkenntnisse aus den speziellen Soziologien und der (Arbeitsmedizin ber&#252;cksichtigen. Eine klare Grenze kann nicht gezogen werden, damit wird auch die Komplexit&#228;t deutlich.</p>
<p>In der Praxis wird dieser Begriff f&#252;r die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen Lebewesen und Bauwerken verwendet. Sind diese Beziehungen gest&#246;rt, so wirkt sich das nachteilig auf die Gesundheit und Leistungsf&#228;higkeit des Menschen aus. Der Fortschritt hat das Ziel eines gl&#252;cklichen, gesunden und zufriedenen Zusammenlebens &#8211; der inneren und &#228;u&#223;eren Harmonie. Ebenso werden Erkenntnisse abgeleitet, um umweltschonende und schadstofffreie <a href="http://www.ib-rauch.de/okbau/baustoff.html">Baustoffe</a> und Bautechniken zu entwickeln. Diese Lehre wird Baubiologie genannt. Seit vielen Jahrzehnten werden arbeitswissenschaftlichen Untersuchungen vorgenommen. Die Erkenntnisse sind zum Beispiel in der Arbeitsst&#228;ttenverordnung, in der Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert), in Verordnungen, Richtlinien und Normen aufgenommen. Nicht ber&#252;cksichtigt werden Wohnungen, obwohl hier zum Teil h&#246;here Anforderungen gestellt werden sollten. Dies h&#228;ngt damit zusammen, dass MAK-Werte eine Exposition von 8 Stunden pro Tag und 5 Arbeitstage pro Woche ber&#252;cksichtigen. In einer Wohnung h&#228;lt man sich bis zu 24 Stunden pro Tag auf. Die Nachtruhe dient zur Erholung und es sollten daher m&#246;glichst wenige &#228;u&#223;ere Einfl&#252;sse einwirken.</p>
<p>Die Berufsbezeichnung Baubiologe/Baubiologin ist nicht staatlich gesch&#252;tzt, das hei&#223;t, es kann sich jeder so nennen, auch W&#252;nschelruteng&#228;nger sowie Anh&#228;nger von Para- und Pseudowissenschaften. Es werden baubiologischen Labels und Pr&#252;fzeichen von verschiedenen Gruppen und Institute herausgegeben. Diese k&#246;nnen verwirren oder zu Kaufentscheidungen f&#252;hren. (Hierzu auch einige kritische Anmerkungen zu &#214;ko und Bio).</p>
<p>Beispielhaft sollen ausgew&#228;hlte Komplexbereiche genannt werden.</p>
<p>Mit den heutigen modernen Baustoffen, Bautechnologien und gesetzlichen Vorschriften werden oft Grenzbereiche &#252;berschritten. Es treten unerw&#252;nschte Nebenerscheinungen auf, wie unerw&#252;nschte biologische Bausch&#228;den durch Pilze, Bakterien und andere Mikroorganismen, die auch zu gesundheitliche Probleme f&#252;r die Geb&#228;udenutzer f&#252;hren, zum Beispiel <a href="http://www.ib-rauch.de/agestalt/wohn/allergie.html">Allergien</a>. Der Wirkungszusammenhang ist nur in den wenigsten F&#228;llen eindeutig erkennbar und deren langzeitliche Auswirkung unbekannt. Einseitig punktuelle Untersuchungen sowie Behauptungen ohne gr&#252;ndliche theoretische und praktische Untermauerung sind hier wenig hilfreich. So st&#252;tzt sich die <a href="http://www.ib-rauch.de/bauphysik/formel/enev.html">Energieeinsparverordnung </a> auf Laborergebnisse und theoretische Annahmen. So wurden zum Beispiel bis heute noch keine geometrische W&#228;rmebr&#252;cke im instation&#228;ren Bereich durchgemessen. Den Einfluss von innen und au&#223;en auf eine Fassade kann bis heute noch niemand beziffern und regnet es dann noch drauf und man sollte zus&#228;tzlich die Verdunstung ber&#252;cksichtigen sowie die W&#228;rmeableitung von flie&#223;endem Wasser unter gleichzeitiger Erh&#246;hung der W&#228;rmespeicherkapazit&#228;t und damit erh&#246;hten W&#228;rmeaufnahmef&#228;higkeit der Strahlung, so wird das sehr komplex. Damit die niedrigen theoretischen <a href="http://www.ib-rauch.de/bauphysik/formel/warmkoef4.html">U-Werte</a> nicht durch den W&#228;rmeverlust durch die erforderliche hygienische L&#252;ftung aufgehoben werden, darf nur noch minimal gel&#252;ftet werden. Die Folge ist der Anstieg von radioaktiven und anderen Stoffgemischen in der Raumluft. (Siehe hier auch unter Radon.) Wenn auf der Grundlage gesetzlicher Zwangsma&#223;nahmen die Gesundheit ruiniert wird, braucht man sich wenig Gedanken &#252;ber den wenige 100 Meter entfernten Funkmast wegen m&#246;glichen Elektrosmog machen.</p>
<p>Zur komplexen Betrachtung von <a href="http://www.ib-rauch.de/artikel/kreislauf.html">Stoffkreisl&#228;ufen</a> geh&#246;ren zum Beispiel der Kohlenstoff-, Stickstoff- und Schwefelkreislauf, wo die in Pflanzen und Tieren vorkommende organische Verbindungen abbauen und wieder in den mineralischen Zustand &#252;berf&#252;hren. Zu den Energiekreisl&#228;ufen der Geb&#228;ude und Bauteile geh&#246;ren die Bewertungen der Rohstoffgewinnung, Baustoffherstellung, Nutzung, Instandhaltung, notwendige Hilfsstoffe, die Weiter- beziehungsweise Wiederverwendung oder umweltvertr&#228;glichen Entsorgung sowie der Energieverbrauch w&#228;hrend der Nutzungsphase. Hier ist auch die Beachtung von Prim&#228;renergie, Wasserverbrauch, D&#252;ngemittel, Konservierungs- beziehungsweise Schutzmittel bei organischen Baustoffen vorzunehmen.</p>
<p>Die Gleichung<br />
Naturprodukt = gesund, Industrieprodukt =ungesund,<br />
ist nicht so einfach aufzumachen. Eine Vielzahl ver&#246;ffentlichte Untersuchungen belegen dies.</p>
<p>Konventionelle Baustoffe sind in der Regel besser erforscht und stellen so meist toxikologisch und bautechnisch ein geringeres Risiko dar. Das bedeutet jedoch nicht, dass alternative Baustoffe schlechter sind, sondern sie sind weiter zu entwickeln. Baustoffe und Baukonstruktionen sind dort zum Einsatz zu bringen, wo sie hingeh&#246;ren und nicht dort, wo man sie hinw&#252;nscht.</p>
<p>In Wikipedia wird die Baubiologie grob in drei Richtungen unterschieden:<br />
Bei der naturwissenschaftlichen Orientierung wird versucht, mit naturwissenschaftlichen Methoden ein optimales Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen. Alle Erkenntnisse entsprechen dem Stand der Forschung und man geht weitgehend davon aus, dass die wichtigsten Einfl&#252;sse wissenschaftlich erfasst sind.<br />
Bei der grenzwissenschaftlichen Orientierung wird davon ausgegangen, dass die Einfl&#252;sse auf den Menschen von der Wissenschaft nur zu einem geringen Teil erfasst werden. Die daraus resultierenden Ma&#223;nahmen sind dabei teilweise ebenso umstritten wie die zugrunde gelegten Ans&#228;tze. So liegen zum Beispiel baubiologisch empfohlene Grenzwerte um den Faktor 100 &#8211; 1.000.000 unter den anerkannten Grenzwerten.<br />
Bei der &#246;kologischen Orientierung werden Ma&#223;nahmen empfohlen, die die &#214;kobilanz eines Bauwerkes erh&#246;hen. Bei dieser Betrachtung sind baubiologische Effekte erw&#252;nscht, stehen aber nicht im Mittelpunkt.</p>
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		<title>Energieversorgung und Energiesparen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 20:26:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dampfmaschine]]></category>
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		<description><![CDATA[Energie ist ein Begriff aus der Physik und bedeutet, die F&#228;higkeit physikalischer Systeme, Arbeit zu leisten.
Zu den heute bekannten Energiearten geh&#246;ren die mechanische Energie (potentielle1) und kinetische2)), magnetische, elektrische, chemische Energie, W&#228;rme-, Licht- und Kernenergie. Die Physik kennt zwei Grundgesetze der Energie: den Satz von der Erhaltung und Umwandlung der Energie und den Entropiesatz. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Energie ist ein Begriff aus der Physik und bedeutet, die F&#228;higkeit physikalischer Systeme, Arbeit zu leisten.<br />
Zu den heute bekannten Energiearten geh&#246;ren die mechanische Energie (potentielle1) und kinetische2)), magnetische, elektrische, chemische Energie, W&#228;rme-, Licht- und Kernenergie. Die Physik kennt zwei Grundgesetze der Energie: den Satz von der Erhaltung und Umwandlung der Energie und den Entropiesatz. Das Gesetz von der Erhaltung und Umwandlung der Energie besagt, dass in einem System, dem Energie in irgendeiner Form weder zugef&#252;hrt noch entnommen wird, die Summe aller Energien konstant bleibt. Energie kann also weder aus Nichts entstehen noch in Nichts vergehen, sondern sich die einzelnen Energiearten nur ineinander verwandeln k&#246;nnen. Energie ist Arbeitsverm&#246;gen, es wird durch einen Zustand gekennzeichnet. Die Arbeit ist Energieumsatz, es wird durch einen Vorgang gekennzeichnet.<br />
Die von Albert Einstein entdeckte Beziehung E = m . c2 (Relativit&#228;tstheorie) besagt, dass jede Masse mit Energie verkn&#252;pft und jede Energie an Masse gebunden ist. F&#252;r Al Gore, den neuen Messias und Friedensnobelpreis kommt aus den oben gezeigten K&#252;hlt&#252;rmen Kohlendioxid. F&#252;r mich als Ingenieur ist das nur etwas Wasserdampf. Bevor das eigentliche Thema der Energiebereitstellung weiter behandelt wird, soll zun&#228;chst in sehr stark vereinfachter Form die wirtschaftlichen Gesichtspunkte betrachtet werden.<br />
Eine Volkswirtschaft ist das Ergebnis einer mehr oder weniger langen Entwicklung, die sich aus den zur Verf&#252;gung stehenden Ressourcen und den gesellschaftlichen Anforderungen entwickelt. Um dies an einem simplen Beispiel zu benennen. In der Antike kannte man die Wirkung des Wasserdampfes (wurde zum automatischen &#214;ffnen der Tempeltore genutzt) ebenso konnte man Kr&#228;fte &#252;ber entsprechende mechanische Bauteile &#252;bertragen. Technisch h&#228;tte man eine Dampfmaschine bauen k&#246;nnen, die zum Beispiel die Schiffe oder die Kriegsger&#228;te h&#228;tte antreiben k&#246;nnen. Man hatte aber viele billige Sklaven. Gesellschaftlich bestand zu der damaligen Zeit kein Markt f&#252;r diese Technologie. Weiter <a href="http://www.ib-rauch.de/Gutacht/energie.html">Energie</a></p>
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		<title>Lehmbau &#8211; Lehmputz</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 20:21:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[schwindrissarmer Putz]]></category>
		<category><![CDATA[Schwindrisse]]></category>
		<category><![CDATA[Stampflehmwände]]></category>
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		<description><![CDATA[Lehm ist ein nat&#252;rlicher Luftm&#246;rtel. Das Abbinden erfolgt physikalisch; Wasser verdunstet, Sandk&#246;rnchen werden durch den Ton verklebt. (Zum Beispiel bei Kalk findet ein chemischer Abbindeprozess statt.) Die Trockenschwindung betr&#228;gt bei der Herstellung von Lehmsteinen (statt Ziegeln) etwa 3 bis 5 %, bei gestampftem Lehm etwa 2 % (zum Vergleich: Beton schwindet etwa 0,04 bis 0,05 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lehm ist ein nat&#252;rlicher Luftm&#246;rtel. Das Abbinden erfolgt physikalisch; Wasser verdunstet, Sandk&#246;rnchen werden durch den Ton verklebt. (Zum Beispiel bei Kalk findet ein chemischer Abbindeprozess statt.) Die Trockenschwindung betr&#228;gt bei der Herstellung von Lehmsteinen (statt Ziegeln) etwa 3 bis 5 %, bei gestampftem Lehm etwa 2 % (zum Vergleich: Beton schwindet etwa 0,04 bis 0,05 %), analog verh&#228;lt sich auch der Lehmputz. Beim Trocknen entstehen so Schwindrisse.<br />
Baulehm ist daher dauerhaft gegen eindringende Feuchtigkeit zu sch&#252;tzen, also auch w&#228;hrend der Bauphase. Nur trockener Lehm ist frostbest&#228;ndig.<br />
Wegen der Erzielung schwindrissarmer Putze sollte der Putzm&#246;rtel gro&#223;e Mengen Grobsand enthalten (0,6-2,0 mm) und der Tongehalt sollte in der Regel 5-10 % nicht &#252;berschreiten. Je magerer der Putzm&#246;rtel ist, so geringer wird die Festigkeit des Putzes. Daher werden die Putze in Schichten aufgetragen. Der Unterputz beinhaltet daher gr&#246;bere Bestandteile und mehr Ton. Kleiner Schwindrisse sind dabei erw&#252;nscht, da diese die Haftung des Oberputzes beg&#252;nstige. Die Putze k&#246;nnen auch auf Ziegel-, Kalksandstein-, Naturstein- und Betonoberfl&#228;chen aufgebracht werden. Es besteht weiterhin die M&#246;glichkeit Putztr&#228;ger, zum Beispiel Schilfrohrmatten o. &#228;., anzubringen. [1]</p>
<p>In Lehmputze werden auch Fasern zugegeben, wie Stroh, Hanf oder Tierhaare. Sie bewirken eine Rissbeschr&#228;nkung und Verbesserung der Haftbest&#228;ndigkeit des Lehmputzes. Die organischen Faserstoffe erh&#246;hen die Schimmelgefahr des Putzes. [2] Schimmelpilze ben&#246;tigen zum Wachstum eine bestimmte Feuchte, Temperatur und auch Substrat. Die Schimmelgefahr besteht bei zu langsamer Trocknung. Beim Putzen muss daher f&#252;r eine gute L&#252;ftung und auch eine entsprechende W&#228;rme gesorgt werden. Die organischen Bestandteile bilden so das Substrat. Die Herrn Borgst&#228;dt und Rupp (in [2]) beschreiben in Ihrem Artikel die Lehmprodukte von Bayosan, die faserlosen Lehmputze anbieten aber auf Kundenwunsch eine Zugabe erfolgt. Die Produktangebote zum Beispiel von eiwa Lehm GmbH, Karl-Epple oder &#214;kologie in der Region (Sch&#246;neck) werden mit Strohzus&#228;tzen geliefert. Lehmputze werden mit Stroh oder anderen Fasern verarbeitet (siehe hier auch Niemeyer 1946). Die mehrlagige Lehmputzausf&#252;hrung mit Faserbestandteilen, zum Beispiel aus Stroh, ist &#252;blich.<br />
Ausschlaggebend ist die Trocknung. Hier sollte eine Standzeit von mindestens 2 Tagen pro mm Putzst&#228;rke eingehalten werden, bevor der Oberputzauftrag erfolgt. Die Trocknung erfolgt ausschlie&#223;lich durch das Verdunsten des Wassers. (Bei Kalk- oder Zementputze erfolgt die Erh&#228;rtung durch chemische Abbindeprozesse.)<br />
Durch die Zugabe von Bl&#228;hton oder Perlite wird die W&#228;rmed&#228;mmung verbessert.<br />
Durch die Zugabe von 6-10 % Kalk-Kasein (1 Teil Kalk und 4-5 Teile Magertopfen), Lein&#246;lfirnis oder 1 % Hydrophobierungsmittel kann die Feuchtigkeitsbest&#228;ndigkeit verbessert werden. [3]<br />
Die Wasserzugabe bei Lehm dient zur Formgewinnung, in diesem Fall eine glatte Oberfl&#228;che. Anschlie&#223;end muss das Wasser wieder durch Verdunstung entweichen. Lehm selbst stellt eine gewisse konservierende Wirkung auf Holzteile und so auch auf Stroh dar. Dies wird durch die vielen Jahrhunderte alte Stampflehmw&#228;nde und Strohwickeldecken praktisch nachgewiesen. (Weitere Aussagen im oben genannten Text.) Allerdings sind Lehmbauteile vor st&#228;rkerer Feuchtigkeit, wie zum Beispiel Niederschlag, zu sch&#252;tzen, sonst besteht die Gefahr eines Pilzbefalls.</p>
<p>Zusammenfassend sollen einige Aspekte, die f&#252;r und gegen den Baustoff sprechen, dargestellt werden.<br />
Positive Argumente: Feuchteregulierend; gute Kapillarkraft; wieder verwertbar; w&#228;rmespeichernd; elastisch; brandsch&#252;tzend; schallhemmend; bindet Schadstoffe; sehr preisg&#252;nstig; energiearme Herstellung<br />
Negative Argumente: Empfindlich gegen N&#228;sse; schwindet beim Trocknen 3-12 %; lange Austrocknung; Rissgefahr; hohes Gewicht; geringe Festigkeit; Schimmelgefahr bei zu langer Trocknung<br />
Anwendungsgebiet: Bis auf Wandfl&#228;chen, die einer Durchfeuchtung ausgesetzt sind, kann er prinzipiell &#252;berall verwendet werden. Allerdings ist es ein historischer Putz und sollte auch dort hingeh&#246;ren, also in historische Geb&#228;ude oder in solche, die vorwiegend aus Naturstoffen bestehen. Bei &#8220;zusammengezimmerter&#8221; Neubau, zum Beispiel aus Glasfassaden, Stahltr&#228;ger, Beton und Gipskartonbauplatten wird auch mit 3 m² Lehmputz kein Naturhaus. Das ist Unsinn. Hier geh&#246;rt an die Wandfl&#228;chen ein Kalkputz, der ist genau so gut (&#246;kologisch) und auch wesentlich billiger. Weiter zu <a href="http://www.ib-rauch.de/okbau/lehmbau1.html">Lehmstampfwaende</a></p>
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