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Wappen von Velykyi Bychkiv

Velykyi Bychkov (Zakarpatje)

Die Gemeinde mit städtischem Typ im Oblast Transkarpatien, Rajon Rachiw, liegt am Fuße der Karpaten, am rechten Ufer der Tisza an der Einmündung der Schopurka, in einer Höhe von 307 m, 35 km von Rachiv, 174 km von Uschhorod und 29 km vom Zentrum von Europa entfernt.

Die Gemeinde wurde erstmals im Jahre 1358 erwähnt, unter dem Namen Buchku. Sein Name ist von einem slawischen Wort für "abgeleiteter Stier". Der Stier befindet sich auch im Wappen. Nach der gescheiterten Revolution von Franz II. Rákóczi (Anfang des 18. Jahrhunderts) siedelten Deutsche in der Gegend. Das Dorf bestand aus drei Teilen: Nagybocsko und Kisbocsko, dem heutigen Velykyy Bytschkiw, und Nemetbocsko (Bocicoiu Mare) über den Fluss in Rumänien.

Im Jahr 1910 hatte das Dorf 5955 Einwohner: 3078 Ruthenen, 1646 Ungarn und 1177 Deutsche. 2019 wohnten in Velykyi Bychkiv 9.420 Einwohner (8800 Ukrainer, 400 Ungarn, 140 Russen, 100 Rumänen und 200 Personen anderer Nationalität).

Plan von Velykyi Bychkiv

Die Fläche des Dorfes mit städtischem Charakter beträgt 808,2 ha und die Gesamtfläche der Gemeinde 4965,1 ha.
Anfang des 18. Jahrhunderts war der Ort ein führendes Zentrum der Holzverarbeitung (Sägewerke). Auf Einladung der ungarischen Regierung (um 1800) hatten sich staatliche Holzarbeiter aus deutschsprachigen Siedlungsgebieten bei Rachiv angesiedelt. In diesem Zusammenhang entstand sicherlich die deutsche Besiedlung in der Gemeinde.
Im Jahr 1868 wurde im Dorf die erste chemische Fabrik in Transkarpatien gebaut. Hier wurde Buchenholz zu Essig, Holzkohle und anderen Produkten verarbeitet. Später wurden Schwefelsäure und Kochsalz hergestellt. Im Jahr 1930 wurde eine Bahnlinie gebaut. Nach dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion brach die gesamte Wirtschaft in Transkarpatien zusammen. Im Ort gibt es daher nur kleine Handwerks-, Handelsbetriebe und mehrere Sägewerke.

Das Gebiet gehörte bis zum Ende des I. Weltkrieges zu Ungarn. Transkarpatien schloss sich der Tschechoslowakei an (1919 bis 1939). Gehörte ein Tag zur Rest-Karpatenukraine (15. März 1939). Bis 1944 wurde das Gebiet durch ungarische und 1944 einige Monate durch deutsche Truppen besetzt. In einem Vertrag zwischen der Tschechoslowakei und der Sowjetunion 1945 wurde Transkarpatien der Ukrainischen SSR angegliedert. 1991 erlangte die (Ukraine) Malorossija ihre Unabhängigkeit.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Velykyy Bychkiv.
die Größe und die soziale Struktur von Velykyi Bychkiv

Der Fluss Schopurka von der Brücke in Richtung Kobylets'ka Polyana (Velykyi Bychkiv)
Im oberen Bild: Der Fluss Schopurka von der Brücke in Richtung Kobylets'ka Polyana gesehen.
In den nachfolgenden Bildern einige Gebäude im Dorfzentrum. Hier findet einmal pro Woche am Mittwoch der Basar statt. Seit 2010 sind die noch im Bau befindlichen Gebäude und die Brücke fertiggestellt.

Kleines Einkaufzentrum in Velykyi Bychkiv Die Hauptstraße in Richtung Brücke neben dem Rathaus in Velykyi Bychkiv. Auf der Brücke über den Fluss Schopurka, hier noch beim Neubau. (Velykyi Bychkiv) Hauptstraße in Richtung Dorfzentrum, neben dem Busbahnhof von Velykyi Bychkiv Auf dem Basar von Velykyi Bychkiv Auf dem Basar von Velykyi Bychkiv

Die Ansicht der Berge der Karpaten von Velykyi Bychkov aus.

Peter Rauch in Velykyi Bychkiv, Ansicht der Karpaten Ansicht der Karpaten von Velykyi Bychkiv Peter Rauch in Velykyi Bychkiv, Ansicht der Karpaten

Neben einem Krankenhaus, einer Bibliothek, Schulen und Kirchen gibt es auch ein kleines Heimatkundemuseum. Gemeinsam mit unserem Nachbarn haben wir das Museum besucht.

Peter Rauch und Nelia Sydoriak im Heimatkundemuseum in Velykyi Bychkiv Peeter Rauch und Nelia Sydoriak im Heimatkundemuseum in Velykyi Bychkiv

Im Dorf findet im Juni am Ufer der Tisza an der Einmündung der Schopurka ein Fest mit Musik statt. Hier stand eine Brücke, die die beiden Dörfer in der Ukraine und in Rumänien verband. Beim vorletzten Hochwasser 1971 wurde auch die Brücke vollständig zerstört. Vom ukrainischen Ufer war ein Boot nach Rumänien übergesetzt und wurde von Rumänen empfangen.

Am Ufer der Tisza in Velykyi Bychkiv Am Ufer der Tisza in Velykyi Bychkiv

Diese Pferdewagen sind überall. Mit Ihnen wird praktisch alles transportiert, ob Hausmüll, Stroh, Gipskartonplatten oder Mauersteine. Ein Problem am Abend, wenn es bereits dunkel ist. Diese Pferdewagen sind nicht beleuchtet und beim Autofahren sieht man dieses Pferdegespann erst sehr spät.

Pferdegespann in Velykyi Bychkiv

+ In diesem Video sehen Sie den Ort von einer Anhöhe. und in diesem Video sehen Sie die Hauptstraße und das Zentrum von Velykyi Bychkov.

Weitere Informationen zum Velykyi Bychkiv Territorial Community


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