
Der größte Teil der Fernstraßen ist in einem guten bis sehr guten Zustand. Bei den anderen Straßen muss man eben etwas langsamer fahren. Die Löcher und Huckel sind aber nicht so, dass gleich die Räder kaputtgehen. Insgesamt sind die Straßen aber besser als in Rumänien (2018). (Zu dieser Zeit waren im Vergleich in Transkarpatien die Löcher, auch in den Fernstraßen, bis 1 m breit und 10 bis 20 cm tief. Im August wurde ein Teil der Löcher verschlossen.) 2024 und 2025 waren hintereinander durch Deutsch, Polen, die Slowakei, Ungarn und Rumänien gefahren. Die Nebenstraßen in Ungarn haben im Vergleich zu den anderen Ländern den schlechtesten Zustand.
Die Straßen sind sauber, es gibt begehbare Fußwege und teilweise gibt es Radwege außerhalb der Ortschaften.
Es gibt an den Fernstraßen in regelmäßigen Abständen Kaffees/Restaurants, welche aber auch teilweise geschlossen sind, Parkplätze und auch Tankstellen. Im Vergleich gibt es in Rumänien wesentlich mehr Restaurants mit vollwertigem Essen und Parkplätze an den Fernstraßen.
Die Häuser, die Vorgärten und die Zäune in den Dörfern in Nordungarn sind überwiegend in einem optisch guten Zustand. Die Dörfer bestehen vorwiegend aus normalen Einfamilienhäusern mit Wirtschaftsgebäuden. Das Mauerwerk der älteren Häuser besteht aus Lehmsteinen mit einem Satteldach. Auch die Mehrfamilienhäuser, Straßen und Plätze in den Städten Mateszalk und Nyiregyhaza sehen sehr ordentlich aus.
Wir hatten uns etwas verfahren und sind in die entlegensten Dörfer gekommen. Man hat hier deutlich erkennen können, dass hier nicht besonders reiche Ungarn leben. Aber auch hier befanden sich Blitzkästen am Ortseingang. Einige Dörfer sehen wie eine Puppenstube aus. Sehr gepflegt, sowohl die Häuser, die Vorgärten und die Straßen. Zwei Kilometer weiter im Nachbardorf genau das Gegenteil. Auf der Karte und auch bei Google Maps war zwischen zwei Dörfern eine Verbindungsstraße angezeigt. Nach ein paar Metern verwandelte sich die Straße in einen Sand- und Schlammweg. Nach ein paar Kilometern bekam dieser wieder Asphalt und nach 1 km waren wir dann im nächsten Dorf. Wer Ungarn kennenlernen möchte, der sollte auch einmal die Fernverkehrsstraßen verlassen. Aber ungeeignet sind tiefgelegte Fahrzeuge.
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